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Den Hund alleine lassen können - so geht's!

Einen aufgeregten Hund beruhigen – aber wie?

Dein Hund ist oft aufgeregt, folgt dir auf Schritt und Tritt und kommt einfach nicht zur Ruhe? Das kann viele GrĂŒnde haben. Wir helfen dir und haben 5 Tipps zusammengestellt, die dir und deiner Fellnase helfen.

Deinen Hund schnell beruhigen: 5 Tipps

Gönne deinem Hund Ruhepausen

Den Hund alleine zu Hause lassen – so bringst du’s ihm bei

Du willst deinen Hund hin und wieder auch einmal allein zu Hause lassen? Manchen Hunden fĂ€llt das auf Anhieb leicht, andere benötigen dafĂŒr ein wenig mehr UnterstĂŒtzung und Training. Wenn sich dein Hund noch nicht ganz wohlfĂŒhlt, wenn er alleine ist, bist du hier genau richtig. Denn wir verraten dir, wie’s funktioniert!

Hund allein zu Haus

Kommt dir das bekannt vor? Kaum verlĂ€sst du die Wohnung, beginnt dein Vierbeiner zu wimmern und zu jaulen. Eventuell bellt er sogar. Der Mensch sendet durch seine Handlungen stĂ€ndig Signale aus, welche der Hund aufnimmt und in Hundesprache ĂŒbertrĂ€gt. Dabei entstehen durch Gewöhnung bestimmte Muster.

Willst du beispielsweise mit deinem Liebling spazieren gehen, ziehst du dir vorher eine Jacke an, suchst SchlĂŒssel und Handy zusammen und begibst dich zur TĂŒr. All dies wird von deinem Hund wahrgenommen, er reagiert entsprechend und stellt sich darauf ein, das Haus zu verlassen.

Du legst allerdings ein ganz Ă€hnliches Verhalten an den Tag, wenn du das Haus ohne deinen Hund verlassen willst – und da sich dein Vierbeiner aufgrund der Signale auf einen Spaziergang eingestellt hat, reagiert er nun frustriert, dass du ohne ihn aus dem Haus gehst. Viele Vierbeiner verarbeiten den Stress, der sich durch die Trennung von einer Bezugsperson bei ihnen aufbaut, durch ein Beschweren in der Hundesprache, das kann ein Wimmern, Jaulen oder Bellen sein. Wenn du mehr zum Thema Hundesprache erfahren möchtest, lies unseren Artikel „Hundesprache richtig verstehen und deuten“.

Deine Stimmung ĂŒbertrĂ€gt sich auf deinen Hund

Bist du gestresst, hektisch oder in Eile, ĂŒbertrĂ€gt sich diese Stimmung ganz schnell auf deinen Vierbeiner – und umgekehrt! Wenn dein Hund aufgeregt ist, kann das auch dich nervös machen und stressen. Um diesen Teufelskreis zu durchbrechen, solltest du also selbst erst einmal zur Ruhe kommen und dich entspannen.

Nicht permanent Aufmerksamkeit schenken

Ein fiepender, aufgekratzter Hund, der non-stop deine Aufmerksamkeit einfordert, kann schon einmal Ratlosigkeit in dir auslösen. Vor allem dann, wenn du bereits ausgiebig mit ihm getobt und gespielt hast und er immer noch nicht genug hat. Jetzt ist deine Konsequenz gefragt: Wenn du immer wieder auf ihn eingehst, dich ihm zuwendest, ihn streichelst oder seinen Aufforderungen Folge leistest, bestĂ€tigst du ihn bloß in seinem Verhalten und er lernt sehr schnell, dass er seinen Willen durchsetzen kann, indem er auf die Barrikaden geht. Schenke ihm in solchen Momenten also nicht ununterbrochen deine Aufmerksamkeit, dann wird sich dein Hund schon bald beruhigen.

Warum haben Hunde ein Problem mit dem Alleinsein?

Der Hund lebt seit ĂŒber zehntausend Jahren Seite an Seite mit dem Menschen, er ist dessen Gesellschaft gewohnt und mittlerweile in den meisten FĂ€llen auch abhĂ€ngig von ihm. Wird dem Hund diese so wichtige Gesellschaft genommen, etwa weil er alleine zu Hause gelassen wird, beunruhigt ihn das. Die plötzlich fehlende NĂ€he zum Sozialpartner, zu dem er eine Bindung aufgebaut hat, versetzt ihn in eine Stresssituation.

Langeweile in Abwesenheit des Halters ist ein weiterer wichtiger Faktor. Hunde wollen gefordert und angeregt werden, sie suchen stets neue Herausforderungen und brauchen viel Aufmerksamkeit. FĂ€llt der Mensch vorĂŒbergehend weg, der fĂŒr BeschĂ€ftigung sorgen könnte, ist dies besonders fĂŒr unruhige Tiere ein Problem. Die ungewohnte Ruhe und UntĂ€tigkeit frustriert sie. Dies kann auch nachts vorkommen, wenn der Besitzer schlĂ€ft und daher keine Zeit mit seinem Haustier verbringt.

Deinen Hund alleine lassen – so bringst du ihm das Alleinsein bei

Es ist durchaus möglich, deinem Hund das Alleinsein beizubringen, auch wenn er sich am Anfang noch etwas dagegen strĂ€ubt. DafĂŒr empfiehlt sich eine Mischung aus Gewöhnungstraining und Ablenkung. Dadurch kann erreicht werden, dass der Hund nicht mehr in Stress verfĂ€llt. Beginne damit, wenn möglich, bereits im Welpenalter – denn frĂŒh ĂŒbt sich! Und so geht’s:

‱ WohlfĂŒhlort schaffen: Mach es deinem Hund gemĂŒtlich und locke ihn an seinen liebsten Platz, wie sein Hundekörbchen. Lege ein Kauseil, Knochen oder ein anderes Spielzeug dazu, damit er sich so richtig wohlfĂŒhlt und zudem beschĂ€ftigt und abgelenkt ist.

‱ Verlasse das Zimmer: Wenn er mit seinem Spielzeug und Co. beschĂ€ftigt ist und gerade keine Acht auf dich gibt, kannst du das Zimmer verlassen. Beobachte was passiert. Jault, wimmert oder bellt er sogar?

‱ Sei konsequent: Wenn dein Hund wimmert, jault oder bellt, kehre nicht in das Zimmer zurĂŒck, bis er aufhört. Andernfalls wird dein Hund die RĂŒckkehr mit seinem Jaulen verknĂŒpfen und irgendwann wird sein Geheule immer lĂ€nger.

‱ ZurĂŒck ins Zimmer: Wenn er keinen Laut von sich gegeben hat, gehe nach wenigen Minuten in das Zimmer zurĂŒck und belohne ihn mit einem Leckerli. So assoziiert er das Alleinsein und Warten mit einem positiven Ereignis.

‱ Trennungszeit steigern: Wiederhole diese Übung und lasse ihn immer ein wenig lĂ€nger allein.

‱ Zu Hause verlassen: Nach einer Weile Training kannst du dein zu Hause kurz verlassen und z. B. einen schnellen Einkauf erledigen. Bring ihm gerne eine Belohnung mit. Gestalte das Verlassen sowie die RĂŒckkehr in dein zu Hause sehr ruhig, um die Situation nicht unnötig zu dramatisieren und den Hund daran zu gewöhnen, dass es normal ist, dass Herrchen oder Frauchen die Wohnung alleine verlassen.

‱ Übung macht den Meister: Übe solange, bis es klappt Dies kann unter UmstĂ€nden viel Zeit und Geduld erfordern – trainiere also gerne tĂ€glich.

Außerdem solltest du herausfinden, warum dein Hund unter Trennungsproblemen leidet. Langweilt er sich, so können BeschĂ€ftigungsmöglichkeiten oder in der Wohnung versteckte Leckerlis fĂŒr Ablenkung sorgen, bis du zurĂŒck bist. Hat der Hund Angst, so empfiehlt sich eventuell ein Hundesitter oder ein Familienmitglied, um regelmĂ€ĂŸig nach dem Rechten zu sehen und damit zur Beruhigung des Haustieres beizutragen.

Insgesamt gilt natĂŒrlich, dass Hunde Situationen wie das Alleinsein besser verkraften, wenn sie generell entspannt sind und so wenig Stress wie möglich ausgesetzt werden.

Hund alleine lassen – wie lange kann dein Vierbeiner allein bleiben?

Es gibt keine pauschale Antwort auf die Frage, wie lange du deinen Hund wirklich alleine lassen kannst. Jeder Hund hat andere BedĂŒrfnisse und auf diese solltest du eingehen. Der empfohlene Richtwert lautet, dass ein erwachsener Hund nie lĂ€nger als 4-5 Stunden pro Tag allein zu Hause bleiben sollte. Nach dieser Zeit könnte sich dein Hund langweilen und anfangen, Unfug zu treiben, deine Möbel und Schuhe anzufressen oder zu jaulen. Vielleicht braucht er einen Spaziergang oder muss etwas trinken oder essen. Einen Welpen solltest du fast nie alleine lassen, er braucht deine ungeteilte Aufmerksamkeit. Auch ein vierbeiniger Senior kann nicht so lange allein sein, weil er seine Blase öfter entleeren muss.

Wir hoffen, dass dir unsere Tipps geholfen haben und du deinen Hund in Zukunft ganz beruhigt alleine zu Hause lassen kannst. Aber bitte nicht zu oft und lange – dein Vierbeiner wird es dir danken!

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