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4 typische Probleme mit Hunden und mögliche Lösungen

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Aggressivität an der Leine, zerfetzte Möbel oder unangenehmes Verteidigen des Sofas – Probleme wie diese mit unserem geliebten Vierbeiner entstehen nicht von heute auf morgen, sondern haben oft eine lange Geschichte. Reagieren wir immer wieder falsch oder ziehen schlichtweg die falschen Schlüsse aus dem Verhalten unseres Hundes, wird die Situation nur noch schlimmer. Ein paar Lösungsansätze …

Keine Frage, es gibt sicher in jeder Hund-Mensch-Beziehung dann und wann unschöne Situationen, die einfach der Tatsache geschuldet sind, dass immer mal etwas schieflaufen kann. Sei es, weil unser haariger Kumpel eine Wurst vom Tisch gemopst hat, der er einfach nicht widerstehen konnte oder dass er sich so sehr über das Wiedersehen mit jemandem gefreut hat, dass die Begrüßung eine Spur zu ungestüm ausgefallen ist. Dinge wie diese passieren und müssen längst nicht Grund zur Sorge sein. Nicht hinter jeder Aktion steckt gleich ein grober Erziehungsfehler oder psychische Leiden.

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Trotzdem sind wir als Frauchen und Herrchen immer gefordert, unseren Hund genau zu beobachten und auffällige Wesensveränderungen oder unschöne Handlungen nicht zu ignorieren. Verhält sich ein Hund auf einmal ungewohnt (plötzliche Unsauberkeit etc.), können nämlich auch ernste gesundheitliche Probleme dahinter stecken und einen raschen Tierarztbesuch erfordern. Viele Probleme sind allerdings hausgemacht …

Wir zeigen dir hier 4 typische Probleme mit Hunden und mögliche Lösungsansätze:

Mein Hund ignoriert mich und schaltet auf Durchzug

Du rufst und rufst und wirst kategorisch von deinem Liebling ignoriert? Vielleicht liegt es an deiner Art ihn zu rufen. Viele Hundehalter benutzen unspezifische und immer wieder wechselnde Hörzeichen. Einmal heißt es „Komm her!“, ein anderes Mal „Hey, wo bleibst du?“ oder es wird lediglich der Name des Hundes gerufen. Damit kann dein Kumpel herzlich wenig anfangen. Ein zuverlässiges Kommen ist allerdings das A und O und dient auch der Sicherheit deines Hundes. Um das Kommen zu trainieren, solltest du es anfangs mit einer Belohnung verbinden, damit der Hund es mit etwas Positivem verknüpft. Außerdem solltest du ein eindeutiges Kommando verwenden.

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Mein Hund versteht sich nicht mit Artgenossen

Einige Hunde sind völlig entspannt, solange sie beim Gassigehen frei herumlaufen können und zeigen erst an der Leine eine erhöhte Aggressivität gegenüber anderen Hunden. Das führt häufig dazu, dass Frauchen oder Herrchen schon beim Anblick eines noch weit entfernten anderen Hundes die Leine straffen und angespannt sind. Der Hund bemerkt diese Alarmbereitschaft sofort und übernimmt den Stress. Daher ist es ratsam, völlig entspannt (aber mit Abstand) an dem anderen Hund vorbeizugehen. Lenke seine Aufmerksamkeit lieber auf dich. Schafft es dein Hund, völlig entspannt seinen Artgenossen zu passieren, kann auch ein Leckerchen helfen, dass er es in Zukunft genauso handhaben wird.

Mein Hund ist total ängstlich

Wenn wir einen Hund aus zweiter Hand bei uns aufnehmen, liegt dessen Vorgeschichte oftmals im Dunkeln und wir wissen nicht, was er unter Umständen bereits alles erlebt und auch durchgemacht hat. Daher ist Geduld, Liebe und Rücksicht das A und O, wenn dein Hund sehr ängstlich reagiert. Bitte zwinge deinen Vierbeiner nie zu etwas, was ihn offenkundig ängstigt. Versuche außerdem, entspannt zu bleiben, wenn dein Hund plötzlich aufschreckt, weil Geräusche oder andere Dinge ihn verunsichern. Hat dein Hund beispielsweise Angst vor bestimmten Gegenständen, die völlig unbedenklich sind (Heuballen, Tonnen etc.), dann gehe ruhig darauf zu und zeige ihm somit, dass keine Gefahr droht. Dein Hund merkt, wenn sein Halter völlig gelassen und cool ist und nimmt diese Stimmung schnell selbst auf.

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Mein Hund will ständig den Ton angeben

Wenn dein Hund permanent fordert, bettelt oder durch lautes Bellen oder Kratzen seinen Willen durchsetzen möchte, deutet das auf eine unklare Rangordnung zwischen dir und Bello hin. Mach deinem Hund liebevoll klar, dass du den Ton angibst und es sich obendrein für ihn lohnt, auf dich zu hören. Betteln oder Fiepen solltest du ignorieren und tatsächlich standhaft bleiben. Andernfalls lernt dein Hund, dass es sich lohnt, geduldig weiterzumachen, um an sein Ziel zu kommen. Das alles ist aber natürlich nur dann sinnvoll, wenn ausgeschlossen ist, dass dein Hund wichtige Bedürfnisse äußern möchte oder er schlichtweg nicht ausgelastet ist, weil Frauchen oder Herrchen kaum Zeit für ihn haben. Ein gelangweilter Hund macht schnell Dummheiten oder zerlegt die Wohnung. Hier liegt das Problem aber nicht beim Vier-, sondern beim Zweibeiner.

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Fazit: Früh übt sich

Der Grundstein für eine gelingende Hund-Mensch-Beziehung wird bereits im Welpenalter gelegt. Eine respektvolle, konsequente und vor allem liebevolle Erziehung macht sich später bezahlt. Daher gilt es, sich schon im Vorwege gut und ausgiebig zu informieren, welche Rasse und welches Temperament zum eigenen Charakter und den ganz individuellen Lebensgewohnheiten passt. Im Zweifel ist ein Gang zum Tierarzt oder einem erfahrenen Hundetrainer ratsam. So steht einem entspannten Zusammenleben mit einem glücklichen, gesunden Vierbeiner nichts im Wege.

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