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9 überraschende Dinge, die dein Hund überhaupt nicht mag

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Gut gemeint ist leider nicht immer gut gemacht. Vor allem, wenn es um unsere Vierbeiner geht, greifen wir gerne mal daneben. Nicht aus Boshaftigkeit, sondern häufig, weil wir es nicht besser wissen. Wir haben neun typische Verhaltensweisen aufgelistet, die unser Hund in der Regel überhaupt nicht mag.

1. Den Hund überschwänglich umarmen

So gern wir unseren Hund auch haben und ihm das auch zeigen – für sehr viele Hunde ist eine lieb gemeinte Umarmung vom Menschen überhaupt nicht schön. Gerade, wenn es sich um einen eher ängstlichen Zeitgenossen handelt, kann eine solche Umarmung regelrecht bedrohlich auf unseren kleinen Vierbeiner wirken. Wer genau auf die Körpersprache seines Hundes achtet, wird feststellen, dass er wahrscheinlich versuchen wird, unserer Hand auszuweichen. Viel besser ist es, sich dem Hund seitlich zu nähern und ihm über die Brust zu streicheln. Diese Geste ist unserem Hund wesentlich lieber.

2. Den Hund verkleiden

Man sieht es in den sozialen Netzwerken immer wieder – Hunde und Katzen, die verkleidet werden, alberne Kostüme oder Babykleidung tragen. Hier gibt es nur eine klare Antwort: Bitte nicht nachmachen! So süß der kleine Dackel auch mit Hut oder Sonnenbrille aussehen mag – unsere haarigen Freunde (egal ob Hund, Katze oder jedes andere Tier) fühlen sich darin nicht wohl und finden diese Verkleidungen auch sicher nicht lustig. Solltest du eine Hunderasse mit wenig Fell haben, die im Winter leicht friert, so ist eine spezielle Hundekleidung von Vorteil, damit deinem Liebling beim Gassigehen nicht kalt wird. Im Haus oder zum Spaß haben diese Kleidungsstücke allerdings nichts zu suchen.

3. Auf den Hund einreden oder ihn gar anschreien

Kurze, klare Worte – bestenfalls Kommandos, die dein Hund gelernt hat und gut kennt – sind ideal, um mit deinem Hund zu kommunizieren. Ebenso sind deine Körpersprache und sogar deine Mimik wichtige Anhaltspunkte für deinen Hund, um dich zu verstehen. Was Hunde allerdings völlig überfordert und auf Dauer auch ermüdet, ist, wenn wir permanent auf ihn einreden oder in ganzen Sätzen mit ihm sprechen. Auch wenn es den Anschein macht, dass dir dein Hund zuhört, weil er den Kopf zur Seite neigt und dich mit großen Augen anschaut – bitte vergiss nicht, dass Hunde nicht unsere Sprache sprechen und du ihn damit heillos überforderst, weil er zwischen all den Wörtern angestrengt versucht, etwas herauszuhören, was er kennt. Gleiches gilt übrigens für das Thema „Anschreien“. Keinem Hund ist damit geholfen, wenn er von uns angebrüllt wird, weil er etwas falsch gemacht hat. Das macht ihm bloß Angst und kann sogar unser Vertrauensverhältnis zerstören. Kurze, klare Kommandos und eine eindeutige Körpersprache sind viel effektiver, wenn du deinem Freund etwas mitteilen möchtest.

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4. Dem Hund keine klaren Grenzen und Regeln geben

Hunde brauchen Grenzen und eine gewisse Struktur in ihrem Leben. Andernfalls sind sie gestresst, ruhelos und sogar unglücklich. Hunde schätzen einen festen Tagesablauf mit vorhersehbaren Routinen. Soweit unser Alltag es zulässt, sollten wir diesem Bedürfnis unseres haarigen Freundes auch nachgehen. Eine gewisse Konstanz gibt unserem Hund Verlässlichkeit und Sicherheit.

5. Dem Hund über den Kopf streicheln

Es wird dich vielleicht überraschen, das zu lesen, denn man sieht es ständig und überall – Menschen, die Hunden über den Kopf streicheln oder sie tätscheln. Die Wahrheit ist: Die meisten Hunde mögen das überhaupt nicht. Achte einmal genau darauf, wie sich dein Hund verhält, wenn du dich mit deiner Hand seinem Kopf näherst. Die meisten Hunde weichen aus oder drehen ihren Kopf zur Seite. Nur, weil dein Vierbeiner das Streicheln letztendlich doch geschehen lässt, heißt nicht, dass er es mag. Auch hier gilt wie beim vorherigen Punkt zum „Umarmen“ – lieber seitlich nähern und den Brustkorb deines Lieblings streicheln.

6. Den Hund am Schnüffeln hindern

Es gibt viele Hundebesitzer, die ihren Hund ständig von Bäumen und Büschen wegzerren, weil sie nicht warten und mit der Gassirunde schnell fertig werden wollen. Oder weil sie keine Lust haben, dass sich der Hund dreckig macht. Bitte vergiss nicht: Der Spaziergang mit deinem Hund ist nicht bloß dafür gedacht, dass er schnell sein Geschäft macht, sondern auch, dass er auf Entdeckungstour gehen und seine Umgebung erforschen kann. Schnüffeln ist für einen Hund elementar wichtig und sollte ihm gegönnt sein.

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7. Sofort (und zu heftig) an der Leine ziehen

Natürlich sollte man sich nicht von seinem Vierbeiner durch die Gegend zerren lassen; aber anstatt permanent ruckartig an der Leine zu ziehen, wenn der Hund zu sehr nach vorn preschen will oder abhauen möchte, sollte man lieber einfach stehenbleiben. Ständiges Ziehen an der Leine oder auch eine zu kurze Leine machen deinen Hund nur unnötig nervös. Das signalisiert ihm, dass du angespannt bist oder dass sogar Gefahr droht. Wichtig in dem Zusammenhang ist auch die Wahl des richtigen Halsbandes oder Geschirrs. Das nämlich muss zu deinem Hund passen und einen gewissen Spielraum haben (bei kleinen Hunderassen sollte ein Finger zwischen Halsband und Hund passen, bei großen Hunderassen sogar zwei Finger). Sitzt das Band zu eng oder ist es ungeeignet für deinen Hund, drohen beim Ziehen an der Leine schnell ernsthafte Verletzungen.

8. Langeweile aufkommen lassen

Ein Hund, der sich permanent selbst überlassen ist, ist nicht nur unglücklich, sondern neigt auch zu Zerstörungswut. Angekaute Schuhe und zerfetzte Möbel sind nicht bloß bei überschwänglichen Welpen ein Problem, sondern kommen durchaus auch bei älteren Hunden vor, deren Frauchen oder Herrchen keine Zeit oder Lust haben, sich mit ihnen zu beschäftigen. Daher sollte man sich bereits im Vorwege gut überlegen, ob man wirklich Zeit für einen Hund hat und ihm gerecht werden kann. Die Wahl der Hunderasse spielt hier natürlich eine entscheidende Rolle. Daher vorher genau informieren, was der Hund braucht und checken, ob diese Bedürfnisse auch zum eigenen Lebensstil passen.

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9. Dem Hund keinen schönen Schlafplatz gönnen

Hunde sind anders als Katzen, wenn es darum geht, sich einen schönen, gemütlichen Schlafplatz zu suchen. Während Miezen mal hier, mal da schlafen und mitunter die unmöglichsten Plätze als Ruhestätte auswählen, sind Hunde weitaus anspruchsvoller und halten gerne an Gewohntem fest. Das fängt bereits damit an, dass Hunde es uns übel nehmen, wenn wir ihre Lieblingsdecke waschen oder ihr Hundebett im Flur, neben dem Fernseher, einem Durchgang oder an einem ähnlich unruhigen Platz aufstellen. Wähle einen schönen, gemütlichen Platz für das Bett deines Kumpels aus. Einen, an dem es weder zieht, noch zu warm ist. Und gönn deinem Vierbeiner ein Bett, in dem er wirklich gerne ausruht und schläft. Wir bei Brunolie haben für jede Rasse und jede Vorliebe das passende Hundebett oder den passenden Hundekorb – flauschig, gemütlich, easy zu reinigen und vor allem nach orthopädischen Maßstäben. Darin fühlt sich dein Hunde wohl und du tust gleichzeitig etwas für seine Gesundheit.

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