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Arthrose beim Hund: 6 Dinge, für die dein Vierbeiner jetzt dankbar ist

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Wenn Bello keine Lust mehr hat, Stöckchen zu holen und der Sprung von der Couch jedesmal einer Tortur gleicht, liegt die Vermutung nahe, dass unser Hund schmerzende Gelenke hat. Experten gehen inzwischen davon aus, dass etwa jeder fünfte Hund an einer Gelenkerkrankung leidet. Eine der häufigsten Leiden ist hier die Arthrose, eine chronische Entzündung der Gelenke. Wie du deinem Hund jetzt am besten hilfst, erfährst du hier …

Arthrose beim Hund – was steckt genau dahinter?

Unter der Arthrose versteht man – genau wie bei uns Menschen – die chronische Erkrankung der Gelenke. Beim Hund sind das vor allem die Gelenke von Hüfte, Wirbelsäule und die der Beine. Die Schmerzen entstehen, weil bei der Arthrose der Knorpel im Gelenk poröser wird und gleichzeitig die wichtige Gelenkschmiere immer weiter abnimmt. Der Knorpel funktioniert allerdings ähnlich wie ein Stoßdämpfer und die Schmiere versorgt ihn mit Nährstoffen, damit er gesund und elastisch bleibt. Sind beide angegriffen, wird’s kritisch. Die Folge ist, dass die Knochen direkt aneinander reiben und sich das Gelenk somit dauerhaft, also chronisch entzündet. Das tut unserem Hund natürlich weh.

Die Ursachen der Gelenkerkrankung: Wie entsteht Arthrose beim Hund überhaupt?

Es gibt ganz unterschiedliche Gründe, warum eine Arthrose beim Hund entsteht. Die häufigsten haben wir hier einmal aufgelistet:

  • die Arthrose ist genetisch bedingt (manche Hunderassen neigen leider stärker zu Arthrose wie beispielsweise der Deutsche Schäferhund)
  • die Arthrose tritt als Folge von Arthritis auf, einer akuten Entzündung des Hundegelenks, die nicht oder zu spät behandelt wird und somit einen chronischen Verlauf nimmt
  • die Arthrose ist eine ganz normale Alterserscheinung durch Verschleiß
  • die Arthrose ist die Folge von Verletzungen
  • Die Arthrose entsteht durch falsches Futter und Übergewicht

Ist Arthrose bei Hunden heilbar?

Arthritis ist heilbar, Arthrose leider nicht mehr. Aber es gibt eine ganze Reihe von Dingen, die du tun kannst, um deinem Hund den Alltag so angenehm und schmerzfrei wie möglich zu gestalten. Nämlich so …

Tipp 1: Beobachte die Motorik deines Hundes

Viele Fälle von Arthrose könnten vermieden werden, wenn Frauchen und Herrchen ihren Hund genau beobachten und regelmäßig beim Tierarzt durchchecken lassen. Verletzungen oder eine akute Arthritis können so schnell erkannt und behandelt werden, bevor Schlimmeres daraus erwächst. Heißt konkret: Beobachte deinen Hund immer mal wieder, wenn er springt, abrollt, sich streckt oder aufsteht. Sind seine motorischen Fähigkeiten alle top und unverändert? Super!

Tipp 2: Taste die Gelenke deines Hundes ab

Nicht immer fällt es uns leicht, allein durch die Beobachtung festzustellen, dass der Gelenkeapparat unseres Hundes nicht rund läuft. Daher kannst du zusätzlich Folgendes probieren: Fühlen sich die Gelenke deines Hundes geschwollen oder verhärtet an? Sind die Gelenke eventuell heiß oder gerötet? Jault dein Hund vielleicht sogar vor Schmerzen auf, wenn du ihn an der betreffenden Stelle berührst? Wenn ja, dann ab zum Hunde-Doc! Hier wird man deinen Vierbeiner röntgen, seinen Body Condition Score (BCS) – also die muskuläre Kondition deines Hundes – bestimmen und eine geeignete Therapie einleiten.

Tipp 3: Gib deinem Hund das richtige Futter

Man kann es nicht oft genug sagen: Die Ernährung spielt eine ganz entscheidende Rolle, wenn es um die Körperfunktionen deines Hundes, seine Gesundheit und sein Wohlbefinden geht. Gerade beim Thema Arthrose solltest du den Speiseplan deines Hundes noch einmal kritisch unter die Lupe nehmen. Bekommt dein Hund alle wichtigen Vitamine und Spurenelemente? Beinhaltet sein Futter genügend hochwertiges Protein? Wie sieht es mit Konservierungsstoffen, Zucker oder irgendwelchen Geschmacksverstärkern in der Tiernahrung aus? Auch hier kein dir dein Tierarzt hilfreiche Tipps geben, die du dringend beherzigen solltest.

Tipp 4: Setz deinen Hund, wenn nötig, auf Diät

So süß ein moppeliger Vierbeiner auch manchmal sein mag – Übergewicht ist gefährlich für deinen Hund und Gift für seine Gelenke. Da kann er noch so lieb schauen und nach Leckerchen betteln – am Ende rettest du ihm mit deiner Konsequenz das Leben.

>>> Ist mein Hund zu dick? Wie du Übergewicht bei deinem Hund erkennst

Tipp 5: Treib es nicht zu bunt beim Spielen

Keine Frage, ausreichend Bewegung und eine an den Hund angepasste Aktivität ist enorm wichtig für die geistige und körperliche Gesundheit deines haarigen Kumpels – auch dann, wenn er Arthrose hat. Aber Vorsicht: Ein übergewichtiger Hund wird nicht über Nacht zum Langstreckenläufer und ein Hund mit schmerzenden Gelenken sollte ganz vorsichtig und behutsam gefordert werden. Wildes Spielen, langes Rennen oder Sprünge sind jetzt tabu. Stattdessen braucht dein Hund jetzt kleine Aufwärmphasen, bei denen er erst einmal nur dem Ball hinterher trabt, statt zu rennen. Außerdem gibt es jede Menge tolle Spiele für drinnen, die unseren Vierbeiner geistig fordern und nicht gleich körperlich verausgaben.

>>> Die besten Hundespiele für drinnen

Tipp 6: Gönn deinem Hund eine weiche Unterlage

„Orthopädische Hundebetten sind nicht nur, aber ganz besonders geeignet, wenn Hunde Beschwerden wie Arthrose oder Gelenkprobleme haben“, sagt Brunolie-Geschäftsführer Robin Thies, „Die Tiere werden dadurch im Schlaf enorm entlastet, ganz ähnlich wie wir Menschen“. Sein Wunsch: Dass Hundebesitzer nicht erst zum orthopädischen Hundebett greifen, wenn sich bereits eine Arthrose entwickelt hat, sondern sich präventiv für eine weiche, gelenkschonende Unterlage für ihren Hund entscheiden. „Für Rassen wie Schäferhund oder Golden Retriever ist das besonders wichtig, weil sie ganz besonders häufig betroffen sind“, erklärt Robin Thies. Orthopädische Hundebetten entlasten das Skelett der Hunde optimal, so dass Druckschmerzen und Durchblutungsstörungen verhindert werden und sich der Körper im Schlaf wirklich erholen kann. Ergo: Eine Investition, die sich lohnt, weil sie deinen Hund auf Dauer glücklicher und gesünder macht.

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