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Deckentraining mit Hund – was es bringt und wie es funktioniert

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„Auf die Decke!“ – Warum dieses Kommando nicht nur dir Ruhe verschafft, sondern auch deinem Hund hilft, wunderbar zu entspannen, erfährst du in diesem Beitrag zum Thema Deckentraining oder auch Deckenruhe.

Kommen dir folgende Situationen bekannt vor? Der Paketbote klingelt und dein Hund rennt völlig aufgekratzt zur Tür. Du bekommst Besuch und dein Hund begrüßt jeden Gast, indem er freudig an ihm hochspringt. Im Café kannst du deinen Milchshake kaum genießen, weil du jeden Moment damit rechnest, dass dein Vierbeiner bei der nächsten Hundedame ganz aus dem Häuschen gerät. Wenn du diese Begebenheiten nur zu gut kennst, dann wünschst du dir sicher manchmal, dein Hund hätte einen „Aus-Knopf“, mittels dem du ihn in eine Art Ruhemodus versetzen kannst.

Und jetzt die gute Nachricht: Diesen „Aus-Knopf“ gibt es tatsächlich und zwar mit Hilfe des sogenannten Deckentrainings. Wie das funktioniert, erfährst du hier:

Wofür ist das Deckentraining beim Hund überhaupt gut?

Einem Hund die Deckenruhe beizubringen, eignet sich ganz besonders dann, wenn er generell sehr unruhig ist und ständig „unter Strom“ steht. Gerade junge Hunde oder solche mit einem ausgeprägten Beschützerinstinkt, neigen häufig dazu, ihr Frauchen oder Herrchen am liebsten rund um die Uhr bewachen zu wollen, ihr oder ihm durch die ganze Wohnung zu folgen oder ganz aufgekratzt auf das nächste Kommando zu warten. Das ist nicht nur für uns Zweibeiner anstrengend, sondern auch für unseren haarigen Kumpel.

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Das Deckentraining ist demnach eine ideale Möglichkeit, unserem Hund eine Verschnaufpause zu gönnen und ihm zu signalisieren, dass er jetzt erst einmal „Sendepause“ hat und sich voll und ganz entspannen darf; und zwar so lange, bis wir diese Situation per Kommando wieder auflösen.

Das ist vor allem dann praktisch, wenn wir – wie oben in den Beispielen bereits beschrieben – Besuch haben, in Ruhe essen möchten oder wir unseren Hund mit zur Arbeit, ins Café oder sonst wohin mitnehmen, wo er sich möglichst ruhig und unaufgeregt verhalten soll.

Ziel des Deckentraining ist es daher, dass sich dein Hund auf Kommando auf einer ausgewählten Decke niederlässt, sich dort tatsächlich entspannen kann und so lange dort verweilt, bis du ihn wieder erlöst.

Voraussetzungen schaffen für das Erlernen der Deckenruhe

Du benötigst für das Deckentraining eine möglichst kuschlige, gemütliche Decke, auf die sich dein Hund gerne und vor allem auch lange niederlässt. Diese Decke sollte in deinem Zuhause an einem möglichst ruhigen Ort platziert sein, an dem sich dein Hund auch wirklich gut entspannen kann und an dem er vor allem auch allein und in Frieden gelassen wird. Das ist ganz wichtig, wenn dein Vierbeiner verstehen soll, dass diese Decke sein persönlicher Rückzugsort ist, der ihm von niemandem streitig gemacht wird. Außerdem sollte die Decke groß genug sein, dass dein haariger Kumpel auch wirklich genügend Platz darauf hat und sich bequem ausstrecken kann.

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Wir empfehlen dir unsere orthopädische Hundedecke Luna aus kuschligem Plüsch und mit einem Matratzenkern aus Viskoschaum. Das garantiert, dass sich dein Hund wirklich wohl fühlt und bequem liegt. Die Unterseite der Hundedecke ist mit einer Anti-Rutsch-Matte ausgestattet und der Bezug lässt sich ganz einfach abnehmen und in der Waschmaschine waschen.

Du solltest am besten immer die selbe Decke für das Deckentraining verwenden, damit sich dein Vierbeiner daran gewöhnt und sofort weiß, was gemeint ist, wenn er die entsprechende Decke sieht.

So läuft das Deckentraining mit deinem Hund ab

Damit dein Hund seine Decke als etwas Positives wahrnimmt und nicht als Bestrafung, solltest du das Training mit der Gabe von Leckerchen begleiten.

Zunächst legst du die Decke auf den Boden an den gewünschten Platz in deinem Zuhause. Sobald sich dein Hund der Decke nähert, belohnst du ihn dafür mit einem Leckerchen, das du direkt auf die Decke legst. Ist die Übung beendet, wirfst du ein Leckerchen außerhalb der Decke auf den Boden und sobald sich dein Hund von der Decke erhoben hat, legst du die Decke beiseite.

Zudem solltest du ein eindeutiges Kommando wie „Decke!“ oder „Auf die Decke!“ einführen, das dein Hund mit der Deckenruhe verknüpft.

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Wir möchten natürlich, dass sich der Hund komplett auf die Decke legt und dort entspannt liegt. Daher belohnst du in den nächsten Schritten des Deckentrainings nach und nach die Bewegungen deines Hundes, die dem „sich Hinlegen“ immer näher kommen. Sprich: Die Kopfbewegung hin zur Decke, das Einknicken der Vorderbeine, das Kopf-Ablegen auf der Decke usw. Dabei ist es egal, ob der Hund sich seitlich auf der Decke niederlässt oder in der sogenannten Sphinx-Haltung. Für jeden weiteren Schritt erhält dein Hund eine Belohnung. Das geht so lange, bis dein Hund eine ganz klar entspannte Haltung eingenommen hat.

Wenn dein Hund das beherrscht, kannst du an der Verweildauer deines Kumpels auf seiner Decke arbeiten und die Zeit langsam steigern. Es reicht, wenn du die Übung zwei- bis dreimal täglich für mindestens drei Minuten mit deinem Hund durchführst. Am besten, wenn er nicht sonderlich aufgekratzt, sondern schon etwas ruhiger ist.

Nachdem du das Deckentraining beendet hast, solltest du die Decke wieder wegpacken und lediglich für die Trainingseinheiten hervorholen; und zwar so lange, bis dein Hund die Deckenruhe beherrscht und seine Zeit auf der Decke als wunderbare Möglichkeit annimmt, um entspannt vor sich hinzudösen oder ein Nickerchen zu halten.

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