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Mein Hund will im Bett schlafen – wie gewöhne ich ihm das ab? 

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Ein Hund springt zu dir aufs Bett, weil er gern in deiner Nähe ist. Eine Katze tut es nur, weil sie dein Bett liebt.“ Zugegeben, auch wenn diese Volksweisheit etwas Rührendes an sich hat – deinen Hund solltest du trotzdem nicht ins Bett lassen; ganz gleich, ob es sich dabei um Zwergspitz, Bernhardiner oder Afghanischen Windhund handelt. Wie aber überzeugt man seinen geliebten Vierbeiner davon, die Nacht im eigenen Hundebett zu verbringen? Wir haben 6 wirksame Tipps für dich zusammengestellt.

Raus mit dir! Warum Hunde nicht in unser Bett gehören

So niedlich wir das Bild vom selig schlummernden Vierbeiner neben unserem Kopfkissen auch finden mögen, es gibt mindestens drei triftige Gründe, seinen Hund nicht im Bett schlafen zu lassen. Allem voran die eigene Schlafqualität. Egal wie ruhig dein Hund sich auch des Nachts verhalten mag – erholsamer Schlaf ist nur dann gewährleistet, wenn wir die Gewissheit haben, dass wir uns nicht versehentlich auf ihn rollen oder plötzlich zuckende Hinterläufe in den Magen gedrückt bekommen. Das Bild kommt dir bekannt vor? Höchste Zeit, dieses Verhalten deinem Hund abzugewöhnen.

Auch die Hygiene spielt eine entscheidende Rolle. Denn selbst ein völlig gesunder und reinlicher Hund trägt Bakterien und Parasiten mit sich herum, die du gewiss nicht in der Nähe deiner Matratze wissen möchtest. Du weißt am besten, woran dein Hund bei seinen Gassirunden schnuppert, was er ins Maul nimmt oder was gelegentlich an Fell und Pfoten haften bleibt. Gerade Allergiker oder Asthmatiker sollten vorsichtig sein – allein schon wegen der Haare, die die Tiere gerne im Bett verlieren.

Als dritten Grund sei die Erziehung im Allgemeinen genannt. Einen Hund an seiner Seite zu haben, bedeutet immer auch Verantwortung für das Tier zu übernehmen und die Kontrolle zu behalten. Dazu gehört auch die Tatsache, dass dein Bett nur für dich allein oder für dich und deinen Partner gedacht ist und Bello nicht über deine oder eure Schlafenszeiten bestimmt. Das ist ein ganz natürliches Bedürfnis und hat nichts mit Grausamkeit zu tun.

Tipp 1: Konsequent „Nein!“ sagen, wenn der Hund das Bett anvisiert

Gewalt und Strafen haben in einer verantwortungs- und liebevollen Hundeerziehung nichts verloren, Konsequenz hingegen schon. Springt dein Vierbeiner aufs Bett, mache ihm mit Kommandos klar, dass er es zu unterlassen hat und setze ihn, wenn nötig, immer wieder herunter. Verweise ihn mit einem eindeutigen Kommando auf sein eigenes Hundebett. Das kann ein langwieriger Prozess sein, ist aber notwendig, um dem Hund deutlich zu machen, dass das Bett tabu für ihn ist. Hat der Hund die Möglichkeit, es sich auch tagsüber in deinem Bett bequem zu machen? Dann solltest du bereits hier einschreiten und notfalls die Schlafzimmertür verriegeln.

Tipp 2: Belohnen statt bestrafen! Das Hundekörbchen mit positiven Gefühlen verknüpfen

Hat es sich dein Hund im Hundebett bequem gemacht, solltest du ihn dafür auch ausgiebig loben und am besten sogar noch seine Lieblingsleckerlis parat haben. Wenn dein Hund verinnerlicht, dass er für ein „Platz im Körbchen“ belohnt wird, verknüpft er dieses positive Erlebnis ganz von selbst mit seiner eigenen Schlafstätte. Diese positive Assoziation ist wesentlich effektiver als jede Bestrafung.

Tipp 3: Belohne deinen Hund mit einem eigenen Hundebett, das er wirklich liebt

Wenn es um die Wahl des perfekten Bettes geht, sind Hunde nicht weniger anspruchsvoll als wir Menschen. Heißt: Während der eine nicht ohne sein Wasserbett kann, schwört der andere auf die extraweiche Kaltschaummatratze. Kurzum: Menschen sind unterschiedlich und das sind Hunde auch. Robin Thies, Geschäftsführer von Brunolie rät daher, die Schlafgewohnheiten des eigenen Hundes einmal genau zu beobachten, bevor man sich für ein orthopädisches Hundebett entscheidet.

Neben der Körpergröße spielt die Körpersprache nämlich eine ganz entscheidende Rolle: „Streckt sich dein Hund beim Schlafen gerne aus und beansprucht viel Platz für sich, ist vielleicht das orthopädische Hundebett Balu eine gute Wahl“, so Robin Thies, „Rollt sich der Hund im Schlaf zusammen, wird er womöglich ein eher geschlossenes Bett wie zum Beispiel das Hundekörbchen Emma bevorzugen.“ Letzteres gibt es in drei verschiedenen Größen – Größe S für kleine Hunde wie Dackel, Mops oder Jack Russell, Größe M für Beagle, Foxterrier oder Border Collie und Größe L für Labrador, Retriever oder Schäferhund.“

Fakt ist: Wir von Brunolie haben für alle Hunderassen und Vorlieben das passende orthopädische Hundebett mit einer hochwertigen Polsterung parat. „Wer hier die richtige Wahl trifft, tut seinem Hund einen großen Gefallen“, so Robin Thies, „Wenn ein Hund seinen Schlafplatz liebt und sich hier wohl und geborgen fühlt, wird er ohnehin schnell das Interesse am Bett von Frauchen und Herrchen verlieren.“

Tipp 4: Mach keine Unterschiede zwischen deinen Haustieren

Hasso muss draußen bleiben, während sich Kater Carlo Abend für Abend hämisch grinsend auf Frauchens Bettdecke einrollt? Das ist in etwa so gemein, als würde man dem einen Kind Fernsehen bis nach Mitternacht erlauben, während man das andere zum Vokabelpauken verdonnert. Ergo: Mache keine Unterschiede zwischen deinen Haustieren, nur weil deine Katze oder dein Pudel vielleicht weniger haaren oder einen ruhigeren Schlaf haben als dein Labrador.

Tipp 5: Bring einen müden Hund zu Bett, nicht einen aufgedrehten

Der Vorteil liegt klar auf der Hand: Ein müder Hund lässt sich wesentlich einfacher davon überzeugen, sich schnurstracks in sein Hundekörbchen zu legen und wird weniger Widerstand leisten beim Versuch es sich in deinem Bett bequem zu machen. Eine Gassirunde vor dem Schlafengehen kann da mitunter Wunder wirken.

Tipp 6: Sei ein katastrophaler Bettnachbar

Zum Schluss haben wir noch einen Tipp auf Lager, der schon bei vielen ehemals genervten Hundehaltern bezüglich ihrer haarigen Dauergästen im Bett Wunder gewirkt haben soll: Wälze dich nachts einfach so lange hin und her und ziehe die Bettdecke immer wieder zu dir, bis es deinem Hund schlichtweg zu bunt wird. Auf unruhige Bettnachbarn reagieren Hunde nämlich ähnlich genervt wie wir Menschen und ergreifen über kurz oder lang freiwillig die Flucht.