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So bleiben Hunde fit und glücklich bis ins hohe Alter

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Unser Hund wird älter und je nach Rasse passiert das früher oder später. Während die großen Hunderassen durchschnittlich fünf bis acht Jahre alt werden, kommen die kleinen auf ein Alter von rund zehn bis 14 Jahren. Warum das so ist, darüber sind sich die Forscher noch immer uneins. Fakt ist – egal ob Dackel oder Rhodesian Ridgeback – wir wollen es unserem Kumpel im Alter so schön wie nur eben möglich machen. Wie du das hinkriegst und einen glücklichen Senioren auf vier Pfoten an deiner Seite hast, erfährst du hier.

Vorbeugen ist die beste Medizin – auch bei Hunden

Eines vorweg: Das Alter eines Hundes sagt erst einmal nichts über seinen allgemeinen Gesundheitszustand aus. Sprich: Ein Hund älteren Semesters kann noch wunderbar agil und fit sein, wenn er von Anfang an richtig gepflegt, gefüttert und sportlich gefordert wurde. Daher ist es wichtig – genau wie bei uns Menschen auch – schon von vornherein die Bedürfnisse deines Hundes artgerecht zu bedienen, damit er ein langes und glückliches Leben verbringen kann.

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Wann ist mein Hund überhaupt alt?

Wann dein Hund zur Seniorenklasse gehört, ist natürlich von Rasse zu Rasse verschieden. Du erkennst aber meist an ein paar typischen optischen Merkmalen, wann dein Kumpel zum alten Eisen gehört. Sein Fell ist nicht mehr ganz so weich und glänzend wie früher, hier und da sind graue Haare zu sehen und auch kleine Fettpölsterchen können sichtbar werden. Schließlich tollen und toben ältere Hunde bekanntermaßen nicht mehr ganz so wild wie ihre jungen Artgenossen und verbrennen daher auch weniger Energie. Die Muskelmasse geht dafür zurück, denn mit den Jahren verlangsamt sich auch der Stoffwechsel deines Hundes und er hat einen generell niedrigeren Energiebedarf.

Die richtige Ernährung für ältere Hunde

Unser vierbeiniger Senior hat mit zunehmendem Alter hin und wieder Probleme mit der Verdauung. Grund dafür ist, dass Darm und Verdauungssäfte (mit denen die Nahrung aufgespalten wird, um an die Nährstoffe zu gelangen) nicht mehr ganz so reibungslos arbeiten wie früher. Das kann dazu führen, dass dein Hund jetzt hin und wieder mal unter Verstopfung oder Durchfall leidet. Daher sollte das Futter nun besonders gut verdaulich sein. Das ist der Grund, warum es für jede Lebensphase deines Vierbeiners auch ein spezielles Futterangebot gibt. Hier kann dir dein Tierarzt weiterhelfen und dir eine besonders schonende Kost für deinen Liebling empfehlen.

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Häufige Alterserscheinungen von Hunden

Augen, Zähne, Blutgefäße, innere Organe und nicht zuletzt der Bewegungsapparat – all das verändert sich im Laufe der Zeit bei deinem Hund und du solltest deinen Kumpel jetzt ganz besonders gut im Auge behalten. Mit dem Alter nehmen Beschwerden nun einmal zu und kein Hund sollte unnötig leiden müssen. Daher solltest du immer sofort den Tierarzt aufsuchen, sobald du Symptome feststellst, die auf eine Krankheit hindeuten oder dir zeigen, dass dein Hund Schmerzen hat.

Bloß keinen Stress machen

Wie bereits oben erwähnt, haben ältere Hunde nicht mehr den gleichen Drang zu spielen, toben und zu rennen wie noch als Welpe oder junger Hund. Das kann an Herz-Kreislauf-Problemen liegen, an beanspruchten Gelenken oder Entzündungen. Bitte nimm Rücksicht auf seine Bedürfnisse, dass er nun häufiger schläft, nicht mehr ganz so schnell rennt oder einfach keine Lust hat, zu apportieren oder mit dir über die Wiese zu tollen. Im schlimmsten Fall bedeutet das für deinen Kumpel Stress und den gilt es bei älteren Hunden tunlichst zu vermeiden.

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Und trotzdem: Nur, weil dein Hund alt ist, bedeutet das nicht, dass du ihn nicht mehr fordern und mit ihm spielen solltest. Ganz im Gegenteil! Gassirunden müssen natürlich sein, aber bitte keine Marathon-Spaziergänge. Auch die Blase deines Hundes wird mit zunehmendem Alter schwächer. Er muss also nun häufiger vor die Tür gelassen werden.

Der Lebensabend deines Hundes ist übrigens keine gute Zeit, um ihm jetzt noch einmal neue Regeln beibringen zu wollen. Sei lieber etwas nachsichtiger mit deinem Kumpel und lass auch mal alle Fünfe gerade sein. Auch Hunde entwickeln mit der Zeit – genau wie wir Menschen – hin und wieder einen gewissen Altersstarrsinn. Das gilt im Übrigen auch für den Kontakt mit anderen Hunden; vor allem solchen, die jung und wild sind. Ein betagter Hund ist meist wenig begeistert, wenn übermütige Vierbeiner auf ihn zurennen und ihn zum Spielen auffordern.

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Den Bewegungsapparat entlasten

Eine der häufigsten Beschwerden älterer Hunde sind Probleme mit dem Bewegungsapparat und schmerzende Gelenke. Arthrose, Arthritis oder eine fortgeschrittene Hüftdysplasie können dazu führen, dass dein Hund sich plötzlich nur noch schwer erheben kann, nicht mehr ohne weiteres ins Auto springt oder bei bestimmten Bewegungen schmerzvoll aufjault. Hier ist der Gang zum Tierarzt dringend geraten. Selbst, wenn sich viele Beschwerden nicht mehr vollständig heilen lassen, so versprechen die Therapien und Medikamente auf alle Fälle Linderung und ein möglichst schmerzfreies Leben für deinen Hund. 

Aufs richtige Bett kommt es an

Wer seinem älteren Hund darüber hinaus etwas Gutes tun möchte, sollte sich für ein orthopädisches Hundebett entscheiden.  Robin Thies ist Gründer von Brunolie und plädiert immer wieder dafür, die Anschaffung eines solchen Bettes als Präventionsmaßnahme zu sehen. “Viele Erkrankungen der Gelenke und des Bewegungsapparates müssten erst gar nicht in der Schwere entstehen, wie es häufig der Fall ist”, sagt er. Der Vorteil von orthopädischen Hundebetten liegt in deren hoher Punktelastizität, die das Skelett der Hunde entlasten und somit Druckschmerzen und Durchblutungsstörungen verhindert. “Die Hunde können sich so während der Schlafphasen wesentlich besser erholen”, sagt er. Gerade ältere Hunde, die bereits Probleme beim Aufstehen und deutlich erkennbare Defizite im Bewegungsbild haben, können mit einem orthopädischen Hundebett wunderbar entlastet werden.

>>> Warum orthopädische Hundebetten? Interview mit dem Gründer von Brunolie

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