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Van Life mit Hund: So geht Urlaub mit Hund im Camper

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Kaum ein Urlaub gestaltet sich so frei, unabhängig und spontan wie das Reisen im Camper. Kein Wunder, dass das sogenannte Van Life immer beliebter wird – auch und vor allem bei Hundebesitzern, die ihren Vierbeiner am liebsten überall hin mitnehmen. Wir verraten dir, worauf du beim Urlaub mit Hund im Bully oder Wohnmobil achten solltest.

Wer seinen Hund bislang vor den Ferien bei Freunden oder in der Hundepension abgegeben hat, weil sich keine passende, hundefreundliche Bleibe finden ließ oder weil man dem Tier keinen langen Flug antun wollte, der hat mit einem Camper ganz entscheidende Vorteile. Abgesehen davon, dass man maximal mobil ist und kaum Rücksicht auf andere nehmen muss, hat man obendrein noch alles Wichtige mit dabei, worauf Hund und Mensch auch im Urlaub ungern verzichten wollen.

Nachfolgend ein paar wichtige Tipps, wie euer Urlaub mit Hund im Camper entspannt, sicher und für alle Mitreisenden zum großartigen Abenteuer wird.

1. Ist dein Hund überhaupt ein Camper-Typ?

Die erste Frage, die du dir stellen solltest, bevor du überhaupt weiter in die Planung einsteigst: Fährt dein Hund gerne Auto? Wenn dein haariger Kumpel nämlich zu der Fraktion gehört, der nach zehn Minuten Fahrt übel wird – bitte verzichte auf den Camper-Urlaub mit Hund. Jedenfalls so lange, bis sich dein Hund ans Fahren gewöhnt hat. Es nützt nichts, den eigenen Willen durchzusetzen oder auf gut Glück loszufahren. Das wäre bloß Quälerei für deinen Hund.

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2. Den Hund an den Camper gewöhnen

Bevor die große Tour ansteht, solltest du also schon einmal auf kürzeren Strecken mit deinem Hund „üben“ und ihn so behutsam an eure neue Art zu Verreisen gewöhnen. Dazu gehört auch, dass dein Kumpel erst einmal in aller Ruhe das Fahrzeug im Inneren beschnuppern kann oder ihr schon einmal ein paar Nächte probehalber darin übernachtet. Ein gemütliches Hundebett (bei Brunolie gibt es jetzt auch tolle, klappbare Hundebetten extra fürs Reisen), seine Kuscheldecke und sein Lieblingsspielzeug dürfen dabei natürlich nicht fehlen. Eine entsprechende Belohnung mit Leckerlis nach erfolgreichen Fahrten hilft hier übrigens auch. Ganz wichtig: Euer Hund bestimmt das Tempo.

3. Seid ihr auch wirklich sicher unterwegs?

Ein Hund muss im Auto immer gesichert werden. So will es die Straßenverkehrsordnung – andernfalls können Frauchen oder Herrchen mit einem Bußgeld zwischen 35 und 75 Euro rechnen. Außerdem dient es der Sicherheit aller Insassen. Hier gilt es, die richtige Transporthilfe zu wählen. Es gibt natürlich unzählige Varianten auf dem Markt: Gitter, Boxen, spezielle Anschnallgurte … Laut ADAC ist die sicherste Variante die Transportbox, die im Fußraum der Rücksitze oder im Laderaum direkt hinter den Sitzlehnen platziert wird, kombiniert mit einem Trenngitter oder Trennnetz. Wie man seinen Hund im Camper transportieren darf, ist von Land zu Land verschieden. In den meisten Ländern wird allerdings auch die Hundebox empfohlen. Sorge dafür, dass sie sicher und rutschfest im Camper verstaut ist, damit sich dein Hund während der Fahrt nicht verletzen kann oder durch eine nicht ausreichend gesicherte Hundebox in Panik gerät. Das heißt auch: Alles fixieren, was während der Fahrt im Camper herumfliegen und in der nächsten Kurve gegen die Hundebox scheppern könnte!

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4. Kennst du die Einreisebestimmungen eurer Destination?

Was für uns Menschen der Reisepass, ist für unseren Hund der EU Heimtierausweis. Diesen musst du auf all deinen Auslandsreisen mit deinem Hund mitführen (auch außerhalb von EU-Länder). Du erhältst den Ausweis beim Tierarzt, der dir damit bescheinigt, dass dein Hund gegen Tollwut geimpft und per Mikrochip gekennzeichnet ist. Einige Länder haben zudem bestimmte Einreisebestimmungen für Welpen (dürfen laut EU-Verordnung erst ab einem Alter von zwölf Wochen gegen Tollwut geimpft werden) oder für spezielle Rassen wie Pitbull oder Rottweiler. Du solltest dich also vor deiner Reise genauestens darüber informieren, durch welche Länder dich dein Trip führen wird, welche Einreisebestimmungen dort herrschen, ob Hunde vielleicht eine Leinen- oder Maulkorbpflicht haben oder ob sie an öffentlichen Stränden überhaupt erlaubt sind.

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An alles Wichtige gedacht?

Zum Schluss noch ein paar generelle Tipps, die dir die Reise im Camper mit deinem Hund erleichtern sollen:

– behalte wenn möglich die normalen Routinen deines Hundes (Fütter-, Ruhe- und Gassizeiten) auch während eurer Reise bei.

Hundedecke oder Spielzeug vor der Reise besser nicht waschen. So behalten die Sachen ihren vertrauten Geruch.

– Viele kleine Zwischenstops sind für deinen Hund sicher angenehmer, als ellenlange Touren. Er freut sich über kleine Pausen und kurze Gassirunden an neuen Orten, an denen er sein Geschäft verrichten und immer genügend Wasser trinken kann.

– Kränkelt dein Hund vor der Abreise, solltest du euren Urlaub verschieben. Stress und Ungewohntes würden ihm jetzt sicher noch mehr zusetzen. Gleiches gilt, wenn dein Hund ängstlich oder bereits sehr alt ist.

>>> Wie man eine gute Hundepension findet

– Vergiss nicht alle notwendigen Dokumente (auch Versicherungspapiere, Impfpass, Gesundheitszeugnis etc.) und eine Reiseapotheke für deinen Kumpel.

– Hab genügend Futter für deinen Hund dabei. Zwar kann man überall Hundefutter kaufen, aber eine Reise ist sicher nicht die beste Zeit, um deinen Hund an etwas Neues zu gewöhnen.

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