Home

brunolie Blog

Ratgeber

Wellness für Bello: Die perfekte Hundemassage

Zurück

Keine Frage, Hunde lieben ausgelassenes Herumtoben und wenn wir uns genügend Zeit nehmen, um mit ihnen zu spielen. Genauso schön kann es für unseren Vierbeiner aber auch sein, wenn wir ihm ein bisschen Ruhe und Besinnung gönnen. Bestes Beispiel: Die Hundemassage. Massagen für Hunde werden tatsächlich immer beliebter und inzwischen gibt es spezielle Physiotherapiepraxen für Tiere, die neben klassischen medizinischen Behandlungen auch Wellness-Kurse für Hundehalter anbieten. Wir verraten euch hier, wie eine richtig gute Massage für euren haarigen Freund aussehen kann.

Wozu ist eine Hundemassage überhaupt gut?

Vielleicht fragst du dich, ob dein Hund eine Massage überhaupt mag und welchen Sinn und Zweck sie erfüllt. Grundsätzlich sind sanfte Berührungen wunderbar geeignet, um die Muskulatur von Bello zu lockern, die Durchblutung zu fördern oder deinem Hund dabei zu helfen, nach einem anstrengenden Training, Spiel oder Sport wieder runterzukommen. Außerdem stärkt eine Massage die Bindung zwischen dir und deinem Hund.

Natürlich ist nicht jeder Hund gleich und es wird gewiss auch den einen oder anderen Wellnessmuffel unter den Vierbeinern geben. Daher solltest du deinen Freund nicht zu irgendetwas zwingen und sehr behutsam vorgehen. Heißt: Genießt er die Massage sichtlich, darfst du ruhig weitermachen. Zeigt er jedoch Anzeichen von Stress oder windet sich unter deinen Händen – höre bitte auf und versuche es gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal vorsichtig.

Sollte dein Hund hingegen krank sein, bitte unbedingt auf eine Massage verzichten!

Optimale Bedingungen für die Hundemassage schaffen

Zunächst einmal solltest du sichergehen, dass du den richtigen Augenblick für eine wohltuende Massage für deinen Hund erwischst. Sprich: Eine ruhige Atmosphäre, in der sich dein Hund wohl und sicher fühlt, ist das A und O. Außerdem solltest du warme, saubere Hände haben und Schmuck oder Uhr am besten ablegen.

Als Unterlage eignet sich eine bequeme, kuschlige Decke oder Matte wie beispielsweise Hundedecke Luna aus unserem Shop. Sie ist nicht nur weich, sondern mit formstabilem Memory-Schaum ausgestattet, was für eine optimale Druckverteilung und Entlastung der Wirbelsäule und Gelenke deines Hundes sorgt. Gerade Hunde mit Gelenkproblemen oder Muskelschwäche profitieren hiervon enorm.

Sanft starten mit beruhigendem Streichen

Ein schöner, sanfter Start ist beispielsweise das langsame Streichen mit der flachen Hand über den Rumpf deines Hundes, während er entspannt auf der Seite liegt. Das wärmt seine Muskeln auf. Dabei bitte immer in Wuchsrichtung des Fells streichen und nur sanften Druck ausüben. Die Wirbelsäule unbedingt immer aussparen und nur links und rechts davon streichen.

Mit Handballen und Fingerspitzen reiben

Nutze auch deine Fingerspitzen, um mit sanftem Druck und kleinen, kreisenden Bewegungen vom Nacken bis zur Rute und wieder zurück zu massieren. Die Haut über der Muskulatur lässt sich dabei leicht verschieben. Um großflächigere Areale sanft zu lockern, kannst du auch deinen Handballen benutzen, den du ebenfalls kreisförmig über die Muskeln deines Hundes streichst. So lassen sich wunderbar Verhärtungen und Verspannungen in der Muskulatur lösen.

Kneten und walken für eine lockere Muskulatur

Jetzt kannst du vorsichtig mit Daumen, Zeige- und Mittelfinger mit dem Kneten beginnen. Generell gilt: Hüft-, Kniegelenk und Wirbelsäule bitte aussparen. Gute Bereiche zum Massieren sind hingegen die Rückenmuskulatur rechts und links neben der Wirbelsäule, die Oberschenkel, Vorderbeine und der Rumpf.

Bei der Massage der Vorderbeinmuskulatur beispielsweise umfasst du das Bein deines Hundes mit einer Hand und ertastest den Muskel oberhalb des Ellbogengelenks. Mit dem Daumen kannst du dich nun in kleinen Kreisen bis zum Ellbogengelenk vorarbeiten.

Wichtig: Solltest du die eine Seite fertig massiert haben, bitte nicht den Hund über den Rücken drehen, sondern aufstehen lassen. Ansonsten besteht die Gefahr einer Magendrehung.

Einige Hunde lieben besonders eine Reflexzonenmassage an Ohren und Pfoten. Diese Technik solltest du dir vorab aber unbedingt von einem Experten zeigen lassen.

Krampflösende Wirkung durch leichte Vibrationen

Du kannst deine Handflächen oder Fingerspitzen auch dazu nutzen, um leichte Vibrationen oder Erschütterungen zu erzeugen. Dabei presst du deine flache Hand (oder Fingerspitzen) sanft auf die Muskulatur und bewegst sie schnell nur wenige Millimeter hin und her. Dabei aber bitte nicht reiben, sondern die Haut sollte sich unter deiner Hand mitbewegen. Die Wirkung geht bis ins tieferliegende Gewebe deines Hundes und wirkt krampflösend und lockernd.

Nochmaliges Ausstreichen zum Schluss

Wer selbst schon mal in den Genuss einer professionellen Massage gekommen ist, kennt es: das wohltuende Ausstreichen zum Schluss. Auch unser Hund genießt diese letzten, ruhigen Berührungen sehr, damit die Massage nicht abrupt endet.

Tipp: Bitte hab immer die Reaktion deines Hundes während der Massage im Blick. Hat dein Hund Schmerzen oder spürst du, das irgendetwas nicht in Ordnung ist, wende dich bitte umgehend an einen auf Orthopädie spezialisierten Tierarzt.