Home
Ratgeber

Wie viel Schlaf braucht mein Hund?

Zurück

Ausgeschlafene Hunde sind glückliche Hunde. Da unterscheiden sich die Vierbeiner kaum von uns Menschen. Trotzdem haben Hunde ein völlig anderes Schlaf- und Ruhebedürfnis als wir und viele reagieren verwundert, wenn sie erfahren, wie viel Schlaf ihr Hund pro Tag tatsächlich benötigt. Wir haben die wichtigsten Fakten rund um den Schlaf unseres haarigen Kumpels zusammengetragen.

Ausreichend Schlaf ist für Mensch und Tier essentiell. Im Schlaf fährt unser Körper nicht nur runter, erholt sich und tankt Kraft. Während wir schlafen, verarbeitet unser Gehirn die Geschehnisse des Tages und hilft uns dabei, Erlebtes zu sortieren und abzuspeichern.

Wer über einen längeren Zeitraum keinen oder kaum Schlaf bekommt, kennt die typischen Symptome: Gereiztheit, Abgeschlagenheit, Nervosität und eine allgemein schlechte Stimmung. Unserem Hund geht es da ganz ähnlich. Auch Vierbeiner reagieren sehr empfindlich auf zu wenig Schlaf und können ernsthafte Krankheiten entwickeln, wenn ihr Ruhebedürfnis über einen längeren Zeitraum hinweg massiv gestört ist. Das reicht von Aggressivität, Stresssymptomen und einem aufgekratzten, unruhigen Verhalten bis hin zu Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes oder Fettleibigkeit, denn unser Schlaf hat auch einen ganz entscheidenden Einfluss auf unseren Blutzuckerspiegel.

Wie viel Schlaf braucht mein Hund?

Viele sind überrascht, wenn sie hören, dass Hunde (je nach Rasse, Alter und Gesundheitszustand) zwischen 14 und 22 Stunden Schlaf pro Tag benötigen. Während ein gesunder, erwachsener Hund zischen 14 und 20 Stunden pro Tag ruht, können es bei einem Welpen oder einem Seniorenhund tatsächlich bis zu 22 Stunden sein.

Dein Hund kommt nicht annähernd an diese Zeiten heran? Keine Panik, mit Schlaf sind auch die Zeiten gemeint, in denen dein Hund vor sich hin döst oder entspannt ausruht (also die Augen geöffnet hat, sich aber trotzdem im Ruhemodus befindet).

>>> Deckentraining mit Hund – was es bringt und wie es funktioniert

Welche Schlafphasen durchlebt der Hund?

Die wirkliche Tiefschlafphase (auch REM-Phase genannt; von englisch “rapid eye movement”, also “rasche Augenbewegung”) macht gerade einmal etwa 20 Prozent der gesamten Schlaf- und Ruhezeit deines Hundes aus.

Während wir Menschen etwa drei bis vier Schlafphasen pro Nacht durchleben, von denen jede etwa 100 Minuten lang dauert, erlebt unser Hund mehrere, dafür aber auch wesentlich kürzere Zyklen (ca. 15 bis 20 Minuten). Das ist auch der Grund, warum ein scheinbar tief schlafender Hund sofort hellwach ist, sobald wir ihn rufen oder mit seiner Leckerli-Tüte rascheln.

Können Hunde träumen?

Und ob! Befindet sich unser Hund in der Tiefschlafphase, erkennen wir das sehr leicht an seinen zuckenden Pfoten, schnellen Augenbewegungen oder einem gelegentlichen Aufjaulen oder sogar Bellen. Dies sind ziemlich sichere Anzeichen dafür, dass unser Hund gerade träumt und im Traum Hasen jagt oder über eine Wiese wetzt. Sogar Alpträume können unseren kleinen Liebling heimsuchen. Solltest du mitbekommen, dass dein Hund gerade schlecht träumt, wecke ihn bitte nicht ruckartig auf, sondern lege lieber sanft eine Hand auf sein Fell und beruhige ihn damit.

>>> Mein Hund will im Bett schlafen – Wie gewöhne ich ihm das ab?

Sollte ich für das Schlaf- und Ruhebedürfnis meines Hundes sorgen?

Absolut. Die meisten Hunde sind so gestrickt, dass sie sich sehr an den Tagesrhythmus von Frauchen oder Herrchen angepasst haben und permanent auf Abruf sind. Sie stehen quasi unter Dauerstrom und daher sollten wir immer ein Auge darauf haben, dass unser Hund genügend Schlaf bekommt. Man kann Hunde nicht nur unterfordern, indem man sich nicht mit ihnen beschäftigt, sondern auch überfordern. Gerade dann, wenn ein junger Welpe ins Haus kommt, ist die Verführung groß, sich nonstop mit dem kleinen Wilden zu beschäftigen, mit ihm zu spielen und herumzutoben. Dabei brauchen gerade junge Hunde eine ganz besonders große Portion Schlaf.

>>> Hallo Welpe! Die beste Vorbereitung, wenn ein junger Hund einzieht

Wie sorge ich für einen erholsamen Schlaf für meinen Hund?

Ein gemütliches, bequemes und vor allem passgenaues Hundebett ist schon einmal ein wunderbarer Anfang. Wir bei Brunolie haben es uns zur Aufgabe gemacht, Hunden – egal welchen Alters und welcher Rasse – einen rundum perfekten Schlafplatz zu bieten, der nicht nur unglaublich kuschlig, gemütlich und schön anzusehen ist, sondern vor allem eines – orthopädisch korrekt!

Wir haben zahlreiche Infos rund um einen gesunden und erholsamen Schlaf für deinen Vierbeiner in unserer Ratgeber-Rubrik gesammelt. Zum Beispiel, warum ein orthopädisches Hundebett die bessere Wahl ist oder welche Vor- und Nachteile die unterschiedlichen Materialien bei Hundebetten haben. Und für ganz frische Frauchen und Herrchen haben wir die wichtigsten Tipps, was es beim Kauf eines Hundebettes für Welpen zu beachten gilt.

 

Erfahrungen & Bewertungen zu Brunolie GmbH
Warenkorb
Dein Warenkorb ist leer.
0,00