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Wurmkur beim Hund: Das solltest du beachten

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Würmer lauern in der Natur fast überall und können leider auch unseren Hund befallen. Genauer gesagt sind es die Wurmeier, mit denen sich unsere pelzigen Freunde infizieren. So können Eier beispielsweise durch Mücken oder durch den infizierten Kot anderer Tiere übertragen werden. Hat ein Tier die Eier aufgenommen, schlüpfen in der Regel zwischen 20 und 60 Tagen die ersten Würmer.

Wann sollte ich bei meinem Hund eine Wurmkur durchführen?

Da eine Entwurmung den Hund stark mitnehmen kann, sollte auf keinen Fall ohne fundierte Diagnose behandelt werden. Die Ausprägung und Stärke des Befalls sowie die Wurmart sind ausschlaggebend für Symptome und Merkmale des Befalls. Grundlegende Indizien für einen Befall sind Juckreiz, verändertes Verhalten wie Schwäche oder Müdigkeit, ein aufgeblähter Bauch (Wurmbauch), Erbrechen sowie Gewichtsabnahme.

Ist der Befall nur schwach ausgeprägt, verläuft er meist ohne Symptome, da das Immunsystem eines gesunden Hundes gegen Würmer gewappnet ist. Werden allerdings ein oder mehrere der Symptome festgestellt, ist das Immunsystem des Hundes wahrscheinlich überfordert und der Gang zum Tierarzt dringend empfohlen. Der Tierarzt wird den Kot des Tieres auf Eier oder Würmer untersuchen; das dauert in der Regel ein bis drei Tage. Auf diese Weise kann die Wurmart bestimmt werden und eine passende Therapie erfolgen.

Alternative Möglichkeiten zur Entwurmung bei Hunden

Grundsätzlich ist eine umfangreiche Vorbeugung der beste Schutz gegen jegliche Wurmart. Eine artgerechte Ernährung mit rohem Fleisch stärkt das Magen-Darm-System des Hundes, ein Wurm hat es somit schwerer, sich durchzusetzen. Ist ein Hund dennoch befallen, gibt es schonende Alternativen zur Wurmkur. Der Vorteil dieser Mittel gegenüber der chemischen Variante? Es gibt keine Nebenwirkungen. Außerdem wirken alternative Wurmkuren auch präventiv. Als alternative Therapie bieten sich beispielsweise Kokosflocken und Kokosöl sowie gemahlene Kürbiskerne an. Diese werden dem Futter einfach beigemischt. Neben der Entwurmung und Prävention stärken diese Zusätze das natürliche Immunsystem und die Gesundheit des Hundes. Eine alternative Therapie ist gerade für Jungtiere und Welpen wegen ihrer empfindlichen Darmflora ratsam.

Wie läuft die Wurmkur bei Welpen ab?

Was die wenigsten Menschen wissen: Durch die Mutterhündin können bereits die ungeborenen Welpen mit Würmern infiziert werden. Diese wandern über die Plazenta in die Leber der Welpen. Von dort aus erreichen sie die Lunge und letztendlich den Darm, wo sie sich zu geschlechtsreifen Würmern entwickeln. Aber auch nach der Geburt können sich Welpen über die Muttermilch mit Larven von etwa Spulwürmern infizieren.

Wegen der erhöhten Gefahr eines Wurmbefalls für Welpen empfiehlt es sich daher, sie innerhalb der ersten vier bis fünf Wochen nach der Geburt zu entwurmen. Die Therapie sollte alle zwei Wochen wiederholt werden. Obwohl eine ganze Palette an chemischen und rezeptpflichtigen Kuren für eine Entwurmung zur Auswahl steht, empfiehlt sich gerade wegen der empfindlichen Darmflora der Tiere, mit alternativen Mitteln zu entwurmen. Durch eine chemische Entwurmung zerstört man die natürliche Toleranz und Entwicklung eines Welpen nachhaltig und schwächt vor allem dessen Immunsystem. Grundsätzlich sollte kein Welpe entwurmt werden, bis er nicht feste Nahrung zu sich nimmt. Anschließend kann mit Kokosöl behandelt werden. Es werden je 1 ml Kokosöl pro Kilogramm Körpergewicht über drei Tage verabreicht. Ältere Welpen erhalten je 1 Teelöffel pro fünf Kilogramm Körpergewicht über selbigen Zeitraum.