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Zahnstein beim Hund erkennen, behandeln und vorbeugen

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Wenn der Hund Zahnstein hat, ist das nicht bloß in kosmetischer Hinsicht unschön, sondern unter Umständen ein ernsthaftes Problem. Die unschönen Verfärbungen der Zähne können unserem Hund nämlich sehr schnell große Schmerzen bereiten. Wir verraten euch, wie ihr Zahnstein bei eurem Hund erkennt, behandeln lasst und natürlich vorbeugt.

Zahnstein beim Hund ist keine Lappalie, sondern schnell ein erstzunehmendes Problem, wenn man sich nicht rechtzeitig darum kümmert. Breitet sich der gelblich-braune Belag nämlich weiter aus und wird immer dicker, kann er schnell aufs Zahnfleisch und die Zahnhälse übergreifen und zu heftigen Zahnschmerzen bei unserem Liebling führen. Die Bakterien im Mund unseres Hundes riechen nicht nur übel, sie greifen auch seinen kompletten Organismus an. Blutendes Zahnfleisch, Vereiterungen und im schlimmsten Fall Zahnausfall, Herzerkrankungen oder schwere Schäden an Leber und Niere sind die Folgen.

Wie erkenne ich Zahnstein bei meinem Hund?

Darum gilt es, den Zahnstein früh zu erkennen und gegenzusteuern, bevor Schlimmeres droht. Daher solltest du regelmäßig das Gebiss deines Hundes kontrollieren und auf Schmerzsymptome achten oder auf Veränderungen im Verhalten deines Hundes (beispielsweise bei Futterverweigerung aufgrund von Schmerzen).

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Anfangs zeigen sich verfärbte, graue oder gelbliche Stellen an den Zähnen deines Hundes am Übergang zum Zahnfleisch. Aus den Verfärbungen wird irgendwann grau-bräunlicher Zahnstein, der sich rau anfühlt und im schlimmsten Fall den ganzen Zahn oder sogar das komplette Gebiss überzieht. Eventuell hat sich der Zahnstein auch schon so weit ausgebreitet, dass er das Zahnfleisch angegriffen hat und dieses entzündet ist. Zahnfleischschwund und Vereiterungen sind die Folge. Dein Hund hat einen fauligen, widerlichen Mundgeruch? Dann bitte schnell einen Tierarzt aufsuchen!

Wie wird der Zahnstein beim Hund entfernt?

Der Tierarzt (es gibt auch spezielle Fachtierärzte für Zahnheilkunde) entfernt den Zahnstein auf mechanische Art und Weise. Oft wird der Zahnstein mittels einer Zange zum Absprengen gebracht. Ungeübte Hundehalter sollten hier keine Experimente wagen, sondern lieber einen Experten zu Rate ziehen. Zu schnell hat man den Hund ernsthaft am Zahnfleisch oder am Zahnhals verletzt. In der Regel zeigen die Tierärzte Frauchen oder Herrchen aber gerne, wie sie dies künftig selbst erledigen können.

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Bei besonders hartnäckigem Zahnsteinbefall kommt eine Reinigung mit Ultraschall zum Einsatz. Da dies eine enorme Geräuschbelastung für den Hund darstellt, wird dies in der Regel unter Narkose durchgeführt. Während der Narkose können auch gleich die Zahnfleischtaschen gereinigt werden, die häufig durch Nahrungsreste verstopft sind und in denen sich oft Bakterien angesammelt haben.

Wie kannst du Zahnstein beim Hund vorbeugen?

Eine regelmäßige Zahn- und Mundhygiene ist das A und O bei der Prävention von Zahnstein oder ernsthaften Zahnerkrankungen bei deinem Hund. Dazu gehört auch das Zähneputzen. Gerade dann, wenn der Zahnbelag noch weich ist, kann er durch einfaches Putzen mit einer spezieller Hundezahnpasta leicht entfernt werden, bevor er zu Zahnstein wird. In der Regel genügt es, dem Hund zwei- bis dreimal pro Woche die Zähne zu putzen. Hierfür gibt es spezielle, weiche Hundezahnbürsten oder auch sogenannte Fingerlinge. Zur Not zeigt dir dein Tierarzt, wie du hier am besten vorgehst.

Du kannst aber noch mehr tun, um deinen Hund vor Zahnstein zu bewahren. Vor allem die Ernährung spielt hier eine wichtige Rolle. Zuckerhaltiges Futter sollte für deinen haarigen Kumpel tabu sein. Außerdem ist die regelmäßige Gabe von Trockenfutter ratsam, da durch den mechanischen Abrieb beim Kauen die Zähne ganz automatisch gereinigt werden.

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Zudem gibt es spezielle Kaustangen, Büffelhautknochen, getrocknete Rinderkopfhaut oder Ochsenziemer, mit denen der Hund sein Gebiss in Schuss hält. Gut für Zahnputz-Muffel: Spielzeug wie Zahnreinigungsbälle oder Kauseile helfen dem Hund, seine Zähne auf spielerische Art und Weise zu reinigen.

Schöne, weiße Zähne sind nicht nur bei Mensch und Hund gleichermaßen schön anzusehen, sondern auch ein Zeichen von Gesundheit. Bitte achte regelmäßig auf das Gebiss deines vierbeinigen Lieblings. Er kann uns leider nicht mitteilen, wo der Schuh drückt und wo er gerade Schmerzen hat. Daher sind wir besonders gefordert, ihn im Auge zu behalten. Gerade das Thema Zähne ist besonders wichtig. Wir wissen schließlich selbst, wie grauenvoll und zermürbend Zahnschmerzen sein können. Bewahre deinen Hund bitte davor. Er wird es dir danken.

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